Nestorhof Strauße in Rotzingen

Der Hof seit 1680

Von der ersten Erwähnung 1680 bis heute – zwei Familien auf demselben Hof.

Ein Hof, der seit dreieinhalb Jahrhunderten von derselben Familie bewirtschaftet wird, sammelt Geschichten an. Die wichtigsten Wegmarken stehen hier.

Auffällig ist der Name: Er stammt nicht von einem Ort und nicht vom Familiennamen, sondern von einem einzelnen Mann. Als Nestor Eckert 1884 einheiratete, wurde sein Vorname zum Hausnamen – und blieb es, als längst andere den Hof führten.

1680
So weit zurück lässt sich die Hofgeschichte verfolgen. Von hier an bewirtschaften fünf Generationen der Familie Schlachter den Hof.
1884
Maria Schlachter heiratet Nestor Eckert aus Herrischried, den Sohn eines Land- und Gastwirtes. Sein Vorname wird zum Hausnamen – „s’Nestore“ – und gibt dem Hof seinen bis heute gültigen Namen.
1911
Der einzige Sohn Albert Eckert heiratet Luise Albiez aus Wilfingen und führt die Landwirtschaft weiter. Aus der Ehe gehen die Söhne Rudolf und Albert sowie die Töchter Elisabeth und Bertel hervor.
1953
Albert Eckert übergibt den Hof an seinen ältesten Sohn Rudolf und dessen Frau Anna, geborene Baumgartner aus Burg. Das Paar bekommt vier Töchter: Sylvia, Monika, Roswitha und Irmgard.
1961
Rudolf Eckert baut das gesamte Anwesen um und vergrößert es. Besonders die Dachkonstruktion mit ihren vier Walmen entspricht dem für die Region typischen Schwarzwaldhausstil – ihr Heuspeicher ist heute die Strauße.
1988
Nach der Heirat mit Herbert Brugger aus Karsau geht der Hof an Rudolf Eckerts Tochter Roswitha. Die beiden Söhne Haymo und Michael kommen 1989 und 1996 zur Welt.
heute
Der Hof ist ein landwirtschaftlicher Betrieb mit Mutterkuhhaltung, eigener Metzgerei, Brennerei und der Strauße im Heuspeicher.
Die Einfahrt zum Hof